Die DATRON AG setzt auf zufriedene Mitarbeiter und erhält glückliche Kunden

Während Städte schon lange ihre so genannten „weichen“ Stand-ort-Faktoren entdeckt haben und sie als zugkräftige Mittel zur An-werbung zahlungskräftiger Unternehmen einsetzen, fällt es den Firmen oft noch schwer, das gleiche Denken für ihre Mitarbeiterin-nen und Mitarbeiter einzusetzen. Dabei sind ein gutes Gehalt und ein Firmenwagen heute längst nicht mehr alles, wenn es gilt, die Mitarbeiterzufriedenheit zu stärken, die –fluktuation zu senken und talentierten Nachwuchs in die Unternehmen zu locken.

Beim südhessischen Maschinenbauer DATRON AG gehen die Uhren da etwas anders. Das innovative mittelständische Unternehmen ist beson-ders kreativ, wenn es darum geht, seinen Mitarbeiterinnen und Mitar-beitern den Arbeitsalltag so angenehm wie möglich zu machen.

Ob der eigens angeschaffte Obstkühlschrank, ein morgendlicher Bröt-chen-Bestell-Service oder die Rückenschule zwei Mal in der Woche, ob gemeinschaftliches Joggen bis hin zum Marathon oder ein Seminar über gesunde Ernährung, oder - das neueste Projekt - eine traumhafte Lounge unter freiem Himmel: in Mühltal lässt sich’s nicht nur gut arbei-ten, selbst die Kunden bekommen leuchtende Augen.

Der Initiator dieser und viele weiterer Aktivitäten sitzt im DATRON-Vorstand: „Mir fällt jeden Tag was Neues ein“, bekennt Vorstandvorsit-zender Dr. Arne Brüsch. Dem rührigen Unternehmer gelingt es dabei immer wieder, seine Angestellten zu überraschen – und zum Mitmachen zu bewegen. „Unser Kasino ist eigentlich schon sehr schön, aber im Sommer ist man eben lieber draußen. Also haben wir ein paar Bretter am Boden montiert, Bierbänke und Tische rausgestellt und die Natur genossen.“ Und dann, ja dann, bekam alles die DATRON-typische Dy-namik. Mitarbeiter, sonst zwischen den Montagehallen auf Achse, ver-schwanden plötzlich aus dem Blickfeld. Wer sie suchte, wurde im Gar-ten hinter Halle 2 fündig.

Denn der Innovationsgeist und Perfektionismus, der seinen Ausdruck sonst in den CNC-Maschinen und Dosiersystemen des weltweit agie-renden Mittelständlers findet, machte auch vor der Lounge nicht halt. Der Boden unter den Sitzplätzen wurde eingeebnet, stabiles und form-schönes Holz wurde montiert und zu einer geschwungenen Holzterrasse geformt, gemütliche, wetterfeste Möbel und Grünpflanzen angeschafft, ein Fischteich angelegt und eine Musikanlage installiert – den Blick auf die Wiesen und Felder der leichten Hügellandschaft gab es zur Beloh-nung kostenlos dazu.

Inzwischen finden auch Arbeitsbesprechungen unter freiem Himmel statt und rentiert haben sich Aufwand und Kosten auch schon. Spä-testens als ein Kunde an Ort und Stelle gleich eine Maschine kaufte. Er beschloss das Geschäft mir den Worten: „Ich will ja schließlich wieder-kommen dürfen.“

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DATRON CNC-Fräswerkzeug Mai 2012

vibrierende oder schlecht zugängliche Werkstücke, langwierige Wechsel von Werkstück oder...

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